Aktuelles

Neustart der Gottesdienste in Corona-Zeiten 
Philippus startet wieder
Am Sonntag, den 24. Mai, starten die Präsenzgottesdienste in der Ev.-Luth. Philippuskirchengemeinde. Gefeiert wird um 10.00 Uhr in der Kreuzkirche und um 11.00 Uhr in der Lukaskirche – natürlich mit vorgegebenen Abstands- und Hygienemaßnahmen. Jeweils stehen ca. 50 Plätze zur Verfügung.

Für die Teilnahme am Lukas-fresh-Gottesdienst ist eine Anmeldung bis zum jeweiligen Donnerstag davor nötig. Unter der E-Mail  Anmeldung@philippus-buende.de nehmen wir sie gerne an.
Anders als bisher gibt es keinen Kindergottesdienst. Der erste Lukas fresh findet Pfingstsonntag statt.


Folgende Auflagen müssen wir zur Zeit leider erfüllen:
  • Weil körperliche Nähe schon beim Betreten der Kirche vermieden werden muss, sind wir verpflichtet, entsprechende Zutritts­rege­lungen  zu treffen.
  • Personen mit Krankheitssymptomen ist der Zutritt nicht gestattet.
  • Gottesdienstbesucher/-innen müssen einen Mund-Nase-Schutz tragen.
  • Handdesinfektionsmöglichkeiten müssen beim Betreten der Kirche genutzt werden..
  • Nach den rechtli­chen Vorgaben muss die Anzahl der nutzbaren Plätze in den Kirchen extrem reduziert werden und eine entsprechende Änderung der Bestuhlung bzw. Kennzeichnung der Plätze vorgenommen wer­den.
  • Für den Fall, dass ein Teilnehmer in den Tagen nach dem Gottesdienst Krankheitssymptome aufweist, muss bei jedem Gottesdienst jeder, der die Kirche betritt, mit Namen, Adresse und Tele­fon­nummer in einer Liste erfasst werden.
  • Wenn die zulässige Zahl an Gottesdienstteilnehmern er­reicht ist, muss gegebenenfalls weiteren Personen der Zutritt verwehrt werden.
  • Gemeinsames Singen ist nicht erlaubt, nur Summen.
  • Der Auftritt von Chören oder Bläsergruppen ist nicht erlaubt, aber Sologesang und Instrumentalmusik.
  • Abendmahlsfeiern dürfen nicht durchgeführt werden.
Wegen der Gefähr­lichkeit der Corona-Erkrankung besonders für sogenannte Risikogruppen, bitten wir entsprechend einen Teilnahme persönlich gut abzuwägen. 
 
Wir freuen uns, dass wenigstens wieder etwas mehr möglich ist. Wir wissen aber auch, dass diese Bedingungen noch lange keinen "normalen" Gottesdienst erlauben. Zumindest können wir uns wieder sehen und gemeinsam auf Gottes Wort hören.
Herzliche Grüße aus ihrem Presbyterium
Angedacht 
 
Angedacht:
Alles hat seine Zeit

Kennst du den Vers? Er kam mir jetzt in den Sinn, wo an vielen Stellen zunehmend Dinge wieder erlaubt sind und es laaaaangsam wieder etwas mehr in Richtung „normal“ geht.
 
Zu Beginn des „Lock down“ war plötzlich das Bedürfnis nach Zuspruch/ Trost/ Sicherheit. Wir haben viele Menschen gehabt, die sich z.B. beteiligt haben und es konnte fast täglich ein neues Kurzvideo auf unseren Philippus-Channel gestellt werden. Wir hatten einige Ideen für Andachten. Es gab jetzt wochenlang täglich Late-Night-Worship über Instagram usw.
Inzwischen haben sowohl die Nachfrage als auch die Ideen für Angebote etwas nachgelassen oder haben sich verändert, wir gewöhnen uns scheinbar in die aktuelle Situation.
 
Hier mal der Text aus dem alten Testament:
Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit….                                                                Prediger 3, 1-4
Und so geht es noch mit einigen Beispielen weiter.
 
Es war jetzt eine Zeit der Online-Gottesdienste, nun kommt eine Zeit der Gottesdienste mit Auflagen und es wird auch wieder eine Zeit der „normalen“ Gottesdienste geben.
 
Zeit ist streng genommen etwas Objektives: ein Tag hat 24 Stunden, eine Stunde 60 Minuten. Immer gleich lang. Aber eine gelungene Feier ist schnell vorbei, ein schöner Urlaub sowieso zu kurz, oder? Sollte uns ein Infekt verwischt haben, dauert es immer viel zu lange, bis wir wieder voll leistungsfähig sind. Und bei dem berühmten Griff auf die heiße Herdplatte, ist schon eine Sekunde viel zu lang. Also ist Zeit doch subjektiv?
 
Was du in den immer gleich langen Minuten, Stunden und Tagen erlebst, ist dir verschieden wichtig, ist mal gut und mal schlecht und damit eben gefühlt nicht gleich. Zu dem Thema gibt es ein Lied, dass ist zwar schon etwas älter, trifft aber:
Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir.
Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir.
So lautet der Refrain. Der 1. Satz steht auch so in Psalm 31, aber der Texter Peter Strauch hat sich noch zusätzlich Gedanken gemacht. Du kannst gerne auch das ganze Lied nachlesen.
 
Aber selbst den Refrain finde ich schon sehr tröstlich: Für oder gegen vieles in deinem Leben kannst du dich ja entscheiden. Aber manche Dinge passieren einfach, ohne dass wir es wollen oder ändern könnten. Da ist es doch toll zu wissen, dass nun mal alles zu deinem Leben dazu gehört, Gutes und leider auch Schlechtes, dass du aber mit all deiner Zeit oder auch Lebenszeit in Gottes Hand geborgen sein kannst. Wenn du genau liest, siehst du, dass der Texter 3 Aussagen macht, aber nur 1 Bitte. Er weiß, dass er bei Gott ruhig und geborgen sein kann und dass Gott alles wenden KANN (nicht muss!).
Die Bitte ist dann das feste Herz „in Gott“. Bildlich gesprochen vielleicht wie ein Schiff im Hafen. Sonst hören wir häufig davon, Jesus oder Gott in unserem Herzen wohnen zu lassen. Hier wird ein anderes Bild genutzt: du kannst mit deinem Herzen in Gott andocken.
 
Herzliche, ruhige und gelassene Grüße
Anja Wippermann
Neu: Telefonische Sprechzeiten 
Gemeinschaft und soziale Kontakte bilden für uns als Kirchengemeinde die kaum zu überschätzende Grundlage unserer Arbeit. Die aktuelle Situation stellt daher auch für uns eine besondere Herausforderung dar, sie bedeutet aber nicht, dass wir ganz auf Gemeinschaft und unser Miteinander verzichten müssen. Ganz im Gegenteil: gerade jetzt müssen wir andere Wege finden, untereinander in Kontakt zu bleiben. 

Daher bieten wir als Pfarrteam unserer Gemeinde ab jetzt feste telefonische Sprechzeiten an. In dieser Zeit können Sie sicher sein, dass Sie jemanden erreichen, der sich gerne Zeit für Sie nimmt. Es spielt dabei keine Rolle, ob Sie ein konkretes Anliegen haben oder einfach mal wieder mit jemandem reden möchten. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

Pfarrer Markus Fachner:               montags                                     17-19 Uhr 
Pfarrerin Bettina Fachner:            dienstags                                  17-19 Uhr
Pfarrer Joachim Boecker:              mittwochs                                17-19 Uhr
Pfarrer Volker Kükenshöner:       freitags                                     17-19 Uhr

Alle Kontaktinformationen finden Sie unter Kontakte .
Zwei Hinweise noch: 

1. Wir sind auch weiterhin außerhalb dieser Zeiten telefonisch erreichbar, dann ist aber nicht garantiert, dass wir zu Hause sind und, dass wir gerade nichts anderes zu tun haben.
2. Gerade in den Sprechzeiten kann es dazu kommen, dass wir mehrere Anrufe gleichzeitig erhalten. Bitte haben Sie dann etwas Geduld und versuchen es zu einem späterem Zeitpunkt noch einmal. 

Herzliche Grüße
Joachim Boecker, Markus Fachner, Bettina Fachner, Volker Kükenshöner und Markus Schäper

Newsletter


Sie möchten immer auf dem Laufenden bleiben? Melden Sie sich hier an zum Philippus Newsletter, um regelmäßig über die wichtigsten Geschehnisse in unserer Gemeinde informiert zu werden.